Shopware - modulares E-Commerce Shopsystem

Shopware gehört zu den meistgenutzten Shopsystemen, die dazu verwendet werden, um komplexe Onlineshops zu entwickeln. Seit 2004 kann man sich die Plattform kostenlos als Open-Source-Anwendung runterladen. Mittlerweile gibt es jedoch für professionelle Onlineshops zusätzlich kostenpflichte Tools und Module, die beinahe auf jedes individuelle Bedürfnis des Kunden eingehen. Das Besondere an Shopware ist, dass Frontend und Backend nicht wie üblich vereint sind, sondern dass diese getrennt voneinander angefertigt werden. Durch die Schnittstellen werden anschließend die Inhalte optimiert angezeigt. Die Bandbreite an Betrachtungsmedien ist dabei sehr groß. So können Ihre Inhalte durch Shopware auf Medien von Webbrowser über Smartphones bis hin zu SmartTV problemlos erscheinen. (1)

Zur allgemeinen Geschichte lässt sich sagen, dass die shopwareAG in Schöppingen, Nordrhein-Westfalen von dem damals erst 16-jährigen Stefan Hamann gegründet wurde. Dieser etablierte das zunächst kleinere Familienunternehmen mit 200 Mitarbeitern. Sein Bruder, Sebastian Hamann, bereicherte das Unternehmen anschließend mit seinen designerischen Fähigkeiten. Dadurch zeichnet sich Shopware bis heute mit einer Balance zwischen Technik und Design aus. Durch die vielen Downloads wuchs das Unternehmen rasch. Somit wurde dem Unternehmen bewusst, dass sie auf die verschiedenen Bedürfnisse der Kunden eingehen müssen. Damit entstanden 2010 die Community und Enterprise Edition. Seit 2016 gelang ihnen der internationale Durbruch mit einer steigenden Kundenzahl in Großbritannien und Irland. (8)

Ob kleines Start-Up oder Großunternehmen, Shopware eignet sich im Großen und Ganzen für jeden, der einen individuellen Onlineshop erstellen möchte. Denn für jede Unternehmensgröße gibt es eine passende Edition, die sich an Budget und Bedürfnisse angleicht. Für kleine Onlineshops ist die Shopware Community Edition vorgesehen. Zwar können beliebig viele Artikel hinzugefügt, jedoch wird hier kein individueller Kundensupport gewährt. Einzelne Erweiterungstools können jedoch jederzeit gebucht werden. Größere und komplexere Onlineshops werden durch die Professional Edition fundiert. Zuletzt kann die Enterprise Edition für Shops von Großunternehmen verwendet werden. Die Entwickler stehen Ihnen dabei rund um die Uhr beratend zur Seite. Auch auf eine individuelle und zeitaufwändige Beratung können Sie jederzeit Anspruch erheben

Je nachdem für welches Paket Sie sich entscheiden, fallen verschiedene Kosten für Shopware an. Die Open-Source-Version ist tatsächlich für jeden kostenlos zugänglich. Jedoch muss für weitere Plugins und Erweiterungen bezahlt werden. Die kostenpflichtigen Professional und Enterprise Editions können unterschiedlich gebucht werden. Der Shopbetreiber kann die Software einmalig für 2.495 EUR käuflich erwerben. Darin sind bereits unterschiedliche Tools integriert, die erforderlich sind, um einen funktionstüchtigen Shop zu erschaffen. Zusätzlich wird auch die Möglichkeit geboten diese für einen monatlichen Festpreis zu mieten. Weiterhin kann man den Kundensupport in verschiedenen Versionen beanspruchen. Je nachdem, ob Sie sich für das Silver- oder Diamondabonnement entscheiden, werden unterschiedlich hohe Kosten fallen.

Daraus erübrigt sich dennoch die Frage, ob für Shopware laufende Kosten anfallen können. Fest steht, dass dies davon abhängt, wie Sie Shopware gebrauchen. Wenn Sie einen einmaligen Festpreis zahlen, so werden für die Software keine weiteren Kosten berechnet. Auch in der Mietversion wird nur das Abgesprochene weiterhin monatlich gezahlt. Wofür aber weitere Kosten anfallen können, sind die verschiedenen Kundensupports, die einzeln zu buchen sind. Dabei variieren die Kosten je nach gewünschter Version von 69EUR bis 149EUR monatlich. Wenn Sie sich für die Enterprise Edition entscheiden, wird das kostenaufwändigste Diamondabonnement dem Paket hinzugefügt.

Shopware zeichnet sich vor allem durch die vielen Funktionen aus. Die wohl wichtigste dabei ist das sogenannte „Storytelling.“ Dadurch können Anzeigen, Designs, Landingpages und vieles mehr individuell an den Onlineshop angepasst werden. Die Kunden entdecken somit den Wiedererkennungswert Ihres Shops und lassen sich zum Kauf verleiten. Anhand der Multichannel-Software kann der angefertigte Onlineshop einen professionellen und vertrauenswürdigen Eindruck wecken. So kann die Seite in mehreren Sprachen übersetzt oder verschiedene Formulare integriert werden. Zudem enthält der Betreiber alle benötigten Informationen zum Thema Lieferungsverzug oder Zahlungserinnerung. Einer der wohl wichtigsten Aspekte ist jedoch, dass sie auf Google auffindbar sind. Daher verspricht Ihnen Shopware verschiedene SEO-Tools, um Ihre Seite „googlegerecht“ zu optimieren

Damit diese Erweiterungen und Funktionen fehlerfrei integriert werden können, ist es wichtig zu wissen, mit welchen Systemen und Programmen Shopware kompatibel ist. Da Shopware mit PHP entwickelt wurde, wird eine MySQL Datenbank benötigt. Darauf aufbauend kann anschließend der Onlineshop kreiert werden. Die Grundlage allein verschafft Ihnen bereits einen administrativen Blick über Ihren Onlineshop und die damit verbundenen Entwicklungen. Wenn diese Grundlage geschaffen ist, können anschließend anhand der Schnittstellen alle weiteren Funktionen eingefügt werden. Dazu gehören zum einen die Zahlungsanbieter wie Paypal, Klarna oder alle weiteren Kreditkartenanbieter. Zusätzlich können auch Erweiterungen wie Newsletter oder Blogs je nach Bedarf des Betreibers hinzugefügt werden.

Eine weitere Schnittstelle, die für eine ideale Vermarktung verwendet werden kann, ist die zwischen Amazon und Shopware. So wird Ihr durch Shopware entwickelter Onlineshop mit Ihrem eigenen Amazonkonto verbunden. Der Kunde erhält somit die Möglichkeit Ihre Produkte auch bei Amazon zu bestellen. Dies erbringt in vielerlei Hinsicht Vorteile. Der wirtschaftliche Aspekt ist dabei der wichtigste, denn durch die vielen „Aufrufe“ bei Amazon erweitert sich Ihr Kundenspektrum. Die Schnittstellen müssen nicht nur für Amazon erfasst werden. Sie können nämlich Ihren Shop auch mit anderen reichweitenhaltigen Plattformen wie Ebay, Rakuten und viele mehr verknüpfen. Dies können Sie beispielsweise davon abhängig machen, welche Plattform Ihre Kunden am ehesten Nutzen.

Trotz der unterschiedlichsten Funktionen, müssen die Nachteile Shopwares betrachtet werden. Vor allem herausstechend ist dabei, dass sich Shopware trotz der vielen Angebote, eher für große Unternehmen eignet. Für die kostenlose Version müssen viele Tools zusätzlich gebucht werden, weshalb es sich oftmals nicht lohnt. Die Enterprise Edition erfordert einen hohen Kosten- und Arbeitsaufwand. Jedoch muss dennoch beachtet werden, dass dementsprechend dafür viel geboten wird.

Denn Shopware bietet dem Betreiber viel Handlungsspielraum und Unabhängigkeit. Das Backend kann von Anfängern ohne jegliche Erfahrung genutzt werden. Falls Bedarf besteht, können vorinstallierte Templates verwendet werden. Dies mindert nämlich den Arbeitsaufwand, der sonst durch die Erstellung des Designs hervorgeht. Auch ist erstaunlich, dass Shopware versucht die Bedürfnisse von jedem Kunden zu berücksichtigen. Zwar müssen einige Tools für die kostenfreie Version dazugebucht werden, jedoch sind diese für kleine Start-Ups nicht immer erforderlich. Die Enterprise Edition lohnt sich trotz der hohen Kosten für den Nutzer. Denn die bereits ausgeführten Shopware Vorteile wie die SEO-Optimierung oder die Schnittstellen zu Amazon & co., verhelfen Ihnen wahrhaftig zu einem höheren Umsatz. (

Besnik

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